Seit Jahren schon erhalten wir von unseren Nachbarn in EURONAT, Helmut und Erika Kemper, die Kemperbriefe. In der Ausgabe vom Dezember 2012 fanden wir einen kleinen Text, der auf sympathische Weise die Faszination so vieler Deutscher am Paradies EURONAT demonstriert:
"Zehn Jahre im Paradies: Die Silberküste des Atlantiks in Frankreichs Süd-Westen ist
immer wieder mehrmals im Jahr unser liebstes Ziel. Seit 1989 haben wir dort in Euronat unser Ferienhaus
im Wald. Zusammengerechnet lebten wir knapp zehn Jahre auf diesem schönen Stückchen Erde mit
paradiesischen Zuständen.
Es ist nicht nur die unbelastete See- und Waldluft, die besonders bei Erkrankungen der Atemwege gut tut.
Noch angenehmer ist das Leben mit nachbarschaftlichen Freunden aus verschiedenen Nationen. Man hat Zeit
füreinander, nimmt hilfsbereit Anteil an Freud und Leid. Standesdünkel gibt es nicht. Es ist fast eine
freiwillige klassenlose Gesellschaft."
Erika und Helmut haben in ihrem Leben nicht nur vieles erlebt (worüber sie dann in ihren Kemperbriefen berichten), sie sind auch als Fluchthelfer für damalige DDR-Bürger vorbildlich aktiv geworden und haben vielen Menschen eine neue und hoffnungsvolle Zukunft eröffnen können:
"Die Diktatur Hitlers hatten wir als Kinder noch erlebt. Waren hinterher beschämt, dass an Verbrechen so viele mitgemacht hatten oder teilnahmslos zusahen. Auch das wirkte als Ansporn, Hilfeschreienden in der roten Diktatur beizustehen. So wurden wir Fluchthelfer, wirkten als Kuriere an Tunnelaktionen mit, suchten eigene Wege." (mehr dazu lesen...)
Gut zu wissen, dass es Menschen wie Erika und Helmut gibt und auch hoffentlich immer wieder geben wird.