...aus reiner Freude am Singen
Das Vokalensemble von Hourtin (gegründet 2017), das an der Musikschule von Hourtin angesiedelt ist,
hat sich die Aufgabe gestellt, Gesänge der Renaissance zu interpretieren.
„Diese Epoche zeichnet sich durch eine große musikalische Vielfalt aus. Im 15. Jahrhundert
entwickelten sich die Polyphonien ursprünglich in Flandern, England und Burgund. Polyphonie ist Musik,
die für mehrstimmige Chöre in sakraler oder weltlicher Form geschrieben wurde. Sie erforderte
Harmonieregeln, damit die Stimmen gleichzeitig gut hörbar waren.“ (Wikipedia)
Lieder aus Frankreich, England, Italien, Deutschland und Spanien werden einstudiert. Das Ensemble beschäftigt sich vorwiegend mit weltlicher Musik.
Die Grundidee unseres Ensembles ist es, ganz ohne instrumentale Begleitung zu singen – also „a cappella“.
"Technik und Repertoire wurden damals in den Chorschulen katholischer Einrichtungen gelehrt, die
großen Pfarrkirchen, Fürstenhöfen, Königshöfen oder auch dem päpstlichen Hof der Sixtinischen Kapelle
in Rom angegliedert waren. Dort wurde der polyphone Gesang gepflegt, der für liturgische Zeremonien
bestimmt war. Die teilnehmenden Chorknaben erhielten neben einer soliden Allgemeinbildung auch eine
umfassende musikalische und religiöse Ausbildung.
Erst im 19. Jahrhundert wurde der Ausdruck a cappella allgemein verwendet, um jegliche mehrstimmige
Vokalmusik ohne instrumentale Begleitung zu bezeichnen – und später auch, in erweiterter Bedeutung,
für einstimmigen Gesang oder weltlich inspirierte Musik (Gregorianischer Gesang, Madrigal der
französischen oder italienischen Renaissance, Psalmen und Hymnen der reformierten oder orthodoxen
Kirchen, jüdische Zemirot, muslimische Nasheed)." (wikipédia)