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Les taupes
Nach der Lektüre des Artikels von Klaus Schinofen möchte ich zu diesem Thema eine kleine Geschichte
erzählen. Vor 2 Jahren hat mich mein Nachbar gefragt, ob ich mich an einer Maßnahme gegen die taupes
beteiligen würde. Er hat mit noch 3 anderen Nachbarn zusammen einen Spezialisten zur Vertreibung der
taupes beauftragt. Ich habe mir angeschaut, was der so gemacht hatte, war aber nicht überzeugt von
seinem Konzept. Die taupes auch nicht. Einige Wochen später meinten aber die taupes, sich auch auf
meinem Grundstück verbreiten zu müssen. Ich erinnerte mich an eine Methode meines Großvaters, dem
ich nicht unbedingt alles geglaubt hatte. Aber diese von ihm propagierte Methode hatte Wirkung: Er
hatte die Erdhaufen einfach platt gemacht und dann mit einem Stock in das Loch gebohrt. Danach
steckte er Weinflaschen mit abgeschnittenem Boden mit dem Hals in die Löcher. Man muss wissen, dass
die taupes Lärm, Wasser und Gestank (Hundekacke) nicht mögen. Ich hatte zwar kein Gerät um die
Flaschen zu schneiden, das war mir auch zu gefährlich. Aber es ging auch sehr gut mit
Plastikflaschen. An den 1,5 ltr Wasserflaschen mit dem Teppichmesser den Boden abschneiden und dann
mit Hilfe eines Stockes die Flaschen in die Löcher stopfen. Und darauf achten, dass der Flaschenhals
mit Öffnung frei bleibt. Zuerst fällt den taupes die Erde auf den Kopf und danach gibt es einen
Höllenlärm. Und sollte es auch noch regnen, sind sie richtig geduscht. Natürlich bohren die taupes
sich neue Gänge. Deshalb muss man dran bleiben. Funktionierte prächtig. Die da unten waren so
genervt, dass sie innerhalb weniger Wochen geflüchtet waren. Und man braucht sich wirklich keine
Gedanken über den Tierschutz zu machen. Die taupes werden nicht vergiftet, nicht ertränkt, nicht
erstochen. Sie flüchten aufgrund des Lärms. Durch die Plastikflaschen ergibt sich ein Riesenlärm in
den Erdgängen. Und wer ganz gemein ist, der macht das abends und lässt dann einen Lautsprecher mit
Alice Cooper Musik in die Flasche tönen. Dann hauen sie ganz sicher ab. Wahrscheinlich auch die
Nachbarn. Schlimm nur, wenn man ein Grundstück mit 10.000 m² hat, so wie ein Bauherr von mir. Nach
dem Winter war dessen Grundstück komplett übersät mit den schwarzen kleinen Hügeln. Das ist dann
Arbeit oder man bestellt eine Planierraube. Na dann Prost.
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