C: Stammen Sie aus dem Médoc?
A: Nein, überhaupt nicht. Ich komme aus Paris und ich arbeite seit 32 Jahren hier.
C: Was hat Sie ins Médoc verschlagen?
A: Ich kannte jemanden, mit dem ich auf dem Markt in Montalivet gearbeitet habe, wir haben indische Mode,
Tücher und Schals aus aller Welt verkauft.
C: Und seit wann haben Sie Ihren eigenen Stand?
A: Seit 1980.
C: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Salate und Taboulé anzubieten?
A: Das sind orientalische Salate und Getränke. Die Idee dazu? Ich koche schrecklich gerne, besonders
orientalisch, also marrokanische Küche, Gerichte aus dem mittleren Orient, aus Algerien, dem Libanon bis
hin zu Indien, Griechenland...voilà.
C: Was machen Sie im Winter?
A: Im Winter bin ich in Spanien, in der Welt des Flamenco. Dort schneidere ich Kleider und Jacken für die
Tänzerinnen.
C: Wer ist Ihnen während Ihrer Arbeit auf dem Markt in Montalivet begegnet?
A: Ja, wir haben schon viele bedeutende Persönlichkeiten am Stand gehabt, z. B. Bob Denard, dann
Schauspieler wie z.B. Gérard Lanvin, Jordy Jardin, Anémone, den Filmemacher Patrick
Grandperret, den Cineasten und Schauspieler Jean-Francois Stévenin, den Anarchisten Cohn-Bendit,
alle Kinder der Familie Stévenin, die Komödiantin Zouk und die berühmte Theaterregisseurin Ariane
Mnouchkine.
C: Und Sie unterstützen auch das aktuelle Projekt von Händlern des
Montalivet-Marktes?
A: Ich mache bei dem Projekt für die Unterstützung von birmesischen Kindern mit. Ich gehöre aber nicht zu
den Aktiven, ich bin solidarisch mit dieser Aktion, ohne dass ich jetzt direkt mitmache. Das sind vor
allem Delphine und Jean, die das organisieren.
C: Herzlichen Dank für das Gespräch.