Dass das Médoc bei Deutschen sehr beliebt ist, belegen nicht nur die von Touristen im Sommer gut besuchten Ferienzentren an der Küste. Auch im Landesinneren zwischen Gironde und Atlantik begegnet man zahlreichen Deutschen, die sich dauerhaft oder für einen Teil des Jahres niedergelassen haben. Was macht das Médoc für Deutsche so attraktiv? Welche Erfahrungen machen deutsche Touristen und „Einwanderer“ mit dem Leben in Frankreich? Wie gestaltet sich ihr Alltag mit den Franzosen? Und welches Bild haben die Franzosen von den Deutschen im Médoc?
Diese Fragen werden bei einer deutsch-französischen Gesprächsrunde diskutiert, die von der deutschen Generalkonsulin Verena Gräfin von Roedern geleitet wird. Wegen der Pandemie kann die Veranstaltung nicht öffentlich stattfinden. Als Mitorganisatoren haben wir uns deshalb für eine Videokonferenz über Zoom entschieden. Paula Scholemann organisiert sie im Namen des Vereins Alea und von Médoc actif im Rahmen des Deutsch-Französischen Tages des Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Der Bürgerfonds beteiligt sich an der Finanzierung.
Zurzeit laufen die Vorbereitungen: Die Teilnehmenden machen sich mit der Videokonferenz-Technik vertraut, der Gesprächsablauf wird abgestimmt und getestet – für uns alle eine Premiere. An der eigentlichen Veranstaltung nehmen voraussichtlich vier Deutsche und vier Franzosen teil. Sie wird entweder live übertragen oder später online gestellt.
Die Konferenz fand am 2. Februar 2021 statt und wurde online veröffentlicht.