Welttag der Feuchtgebiete im Médoc

 


zones humides
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Wenn Sie wie ich die Naturschutzgebiete der Wälder und Seen des Médoc lieben, dann sollten Sie an den Ausflügen im Rahmen des Welttags der Feuchtgebiete teilnehmen:

Der Welttag der Feuchtgebiete wird seit 1997 jährlich am 2. Februar begangen, im Gedenken an die Ramsar-Vereinbarung (Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Wattvögel, von internationaler Bedeutung) der UNESCO. Der Tag soll die öffentliche Wahrnehmung des Wertes und der Vorzüge von Feuchtgebieten verbessern.

Ein Feuchtgebiet oder Feuchtbiotop ist ein Gebiet, das im Übergangsbereich von trockenen zu dauerhaft feuchten Ökosystemen liegt. Der Begriff des Feuchtgebiets umfasst verschiedene Lebensraumtypen wie Sumpf, Moor, Bruchwald, Feuchtwiese, Aue oder Ried. Flora und Fauna sind an den ganzjährigen Überschuss von Wasser angepasst.

Feuchtgebiete sind von großer ökologischer Bedeutung, da sie für Wasser- und Wattvögel als Rast- und Überwinterungsplatz dienen. Feuchtgebiete bedecken rund sechs Prozent der Erdoberfläche und erbringen damit 24 Prozent der Nettoprimärproduktion - sie sind also hochproduktive Ökosysteme. Außerdem dienen sie als Grundwasserfilter und als Überschwemmungsschutz. Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, auch in Hinsicht auf den Vogelschutz, sind daher nach der Konvention von Ramsar unter Schutz gestellt.

Eine besondere Bedeutung haben Feuchtgebiete im Klimaschutz, da sie weltweit große Mengen an Kohlendioxid speichern können. Sie tragen damit zur Reduzierung des Treibhauseffektes bei, emittieren aufgrund der immer begrenzten Speicherfähigkeit auch Teile des gespeicherten Kohlendioxids in Form von Methan wieder.
Der Text "Welttag der Feuchtgebiete" wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.

Xavier Naboulet (Macau)

Organisiert von: Les écoacteurs
Das Programm 2016 hier