Das Tor des château Gauvin in Saint Vivien

 

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Wir sind oft gefragt worden, wie wir zu dem Tor unseres Château Gauvin gekommen sind. Es hat uns gefreut, dass so viele Menschen davor Halt gemacht haben und es ebenso bewunderten wie das, was das Tor zur Gesamtansicht beiträgt. Als wir das Château im Jahr 2000 ganz ohne Eingangstor kauften, hatten wir große Lust, einen Eingang zu schaffen, der zu dem Alter und der Geschichte des Château passen würde.

Nach monatelanger Suche nach Pfosten und Toren, sowohl in Frankreich als auch in England, wurden wir 2009 schließlich im Süd-Westen Englands fündig. In einem Altwarenhof in Wells (Somerset) fanden wir ein traditionelles französisches Tor, das erst kürzlich von Frankreich den Weg über den Kanal nach England genommen hatte. Mit der Entscheidung, Pfosten und Tor zurück nach Frankreich zu bringen, verband sich für uns eine sechsmonatige Reparatur- und Aufarbeitungszeit, um die Teile in den ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen. Zusätzlich kamen wir im gleichen Ort zu einem Toraufsatz, der ursprünglich Teil eines chinesischen Fabriktores war. Ausschlaggebend für diese Ergänzung war unsere Tochter, die wir in China adoptiert hatten.

Nach Instandsetzung des Tores bestand die nächste Herausforderung darin, einen großen, passenden Anhänger für den Transport nach Frankreich zu finden. Das gelang uns 2010, und nachdem wir alles nach Saint Vivien transportiert hatten, nutzten wir den herrlichen Sommer dieses Jahres für die Montage. Am Ende der harten Arbeit wurden wir mit einer wunderbaren Einweihungszeremonie belohnt, an der Freunde aus Saint Vivien, Bordeaux, Hourtin und Soulac, vor allem aber die ehemaligen Besitzer des Châteaus, Dominique Piel und Roger Dillemann, teilnahmen. Mit der feierlichen Durchtrennung des Bandes durch Roger war nun das Tor seiner Bestimmung übergeben, wir konnten zu afternoon tea wechseln und mit köstlichem Médoc-Wein anstoßen.

Unsere jährlichen Arbeiten am Château schließen nun den regelmäßigen Anstrich und die Pflege der Tormechanik ein. Wir möchten allen danken, die vor unserem Eingang bewundernd Halt gemacht haben und hoffen, dass wir einen kleinen Beitrag geleistet haben, das Erbe dieses großen und besonderen Gebäudes zu erhalten.

Gail Mike and Lydia Bowering-Sheehan (Saint-Vivien)