Erhaltung des Lebensraumes Médoc

 

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Der 13. Juni war ein ausgefüllter Tag für die ECOACTEURS im Médoc. EOCOACTEURS - was ist denn das?? Es handelt sich dabei um einen Verein, der von Céline Fillon und Carole Cahaupé gegründet wurde: "Als Wahl-Médocainerinnen möchten wir alle diejenigen unterstützen, die zur Bewahrung der Umwelt in unserem schönen Médoc beitragen".

Auf dem zentralen Platz in Queyrac war auch Dania Boettcher-Roux anzutreffen. Sie engagiert sich für die Produktion von Bio-Fleisch, und zwar im Direktverkauf vom Züchter zum Verbraucher. Sie züchtet auf ihrem Hof "Elevage des Artigues" in Saint Vivien Galloway-Rinder. "Unsere Galloways sind eine sehr alte Rasse, die aus dem Südwesten von Schottland stammt. Wir halten sie in Herden ganzjährig auf unseren Weidenflächen des Médoc. Das Fleisch unserer Galloways ist frei von Hormonen, Pestiziden, Schwermetallen und Antibiotika". Die Zucht kann besichtigt werden.

Am Stand daneben trifft man die Malerin und Skulpteurin Isabelle Baugé. Sie stellt ihre Materialien selbst her, Mischungen aus natürlichen Erden, Farbpigmenten, Marmorpulver, Mica, angedickten Sanden, alle gedacht für spezielle Licht- und Farbeffekte und unterschiedliche Gestaltungswünsche.

Und ein wenig weiter wird - mit dem Prädikat "Bio" versehen - eine Vielfalt an Gemüsen, Brotsorten, Konserven und Getränken angeboten. Diese Demonstration der Bio-Aktivitäten im Médoc schließt mit einem "Runden Tisch", organisiert von der APHEM (Verein zur Förderung des Lebensraumes Médoc) zum Thema "Hausbau - heute und morgen".

Danielle Robin, Übersetzung: Christian Büttner/Elke Schwichtenberg
source : Journal du Médoc du 19 juin 2010