Violaine Lapeyrere

Saint-Seurin-de-Cadourne

 

Violaine Lapeyrere
Aktuelle Produktion:

Violaine Lapeyrere     Violaine Lapeyrere

Mit der Ikonographie habe ich vor etwa 20 Jahren begonnen. Auslöser war die Begegnung mit einem orthodoxen Mönch. Davor habe ich mich mit der Malerei auf Holz beschäftigt und z.B. Möbel bemalt. Mir fehlte bei der Malerei jedoch eine spirituelle Komponente. Die Begegnungen mit dem Mönch anlässlich seines Vortrags über Ikonenmalerei gab für mich den Ausschlag. An diesem Tag hatte ich das Gefühl, dass es der Weg sein könnte, den ich schon so lange gesucht hatte.

Über drei Jahre hinweg habe ich mich also mit Hilfe der griechischen Ikonographin Eva Vlavianos (Paris) fortgebildet, Praktika bei ihr gemacht und ihr zwischendurch auch meine Arbeiten zur Korrektur geschickt. Diese ständige praxisorientierte Auseinandersetzung hat dazu geführt, dass ich in meiner Entwicklung voran kam.

Ich hatte die Gelegenheit, mehrere Ikonen für ein orthodoxes Kloster in der Bretagne im unmittelbaren Kontakt mit dem dortigen Bischof anzufertigen, danach dann für Privatleute.

Die Beschäftigung mit der Ikonenmalerei eröffnet eine sich immer weiter ausdehnende Welt, in die man eintritt. Da gibt es selbstverständlich die künstlerische Dimension, aber auch die theologische, historische und die symbolische...Die Ikonen sprechen in der Tat eine verschlüsselte Sprache: die Gestaltung von Personen, Haltungen und Farben bleibt nicht dem Zufall überlassen. Man muss diese „Sprache“ kennen, um die Botschaft einer Ikone nicht zu verfehlen: Die Änderung eines Details kann den Sinn einer Aussage komplett verändern. Es ist eine Tradition, die sich über Jahrhunderte vermittelt hat und wir müssen mit Ehrfurcht hinnehmen, dass wir ein weiteres Glied in der Kette der Weitergabe sind.

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